Ulrich Engel OP zum Gründungsbeauftragten ernannt

 

Abb.: CTS 

[01.06.2021] Münster/Berlin. Die Zeichen stehen auf Aufbruch! Am 26. April diesen Jahres trafen sich in Münster verschiedene Orden und Geistliche Gemeinschaften, um das visionäre Hochschulprojekt Campus für Theologie und Spiritualität Berlin (CTS) auf den Weg zu bringen. Unter diesem Namen wird in der Hauptstadt ein neuer Ort entstehen, an dem Theologie aus einer Perspektive der Orden und Gemeinschaften neu gelernt, gelehrt und gelebt wird. Noch in diesem Jahr wird die Arbeit in Berlin aufgenommen. Die Stiftung der Alexianerbrüder, das Josef-Kentenich-Institut der Schönstatt-Bewegung, die Katharinenschwestern, das Klaus Hemmerle Forum der Fokolar-Bewegung und die Franziskanerinnen von Sießen gründeten den Trägervereins und die Betriebsgesellschaft des CTS. Darüber hinaus hat sich um das Projekt ein Förderverein gebildet, in dem weitere Gemeinschaften wie die Dominikaner, Kapuziner und der Deutsche Orden das Projekt unterstützen.

Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster) wurde zum Gründungsbeauftragten des Campus ernannt.

 

Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung anlässlich der Gründung >>

 

Zur Website des CTS Berlin >>

 

 

 

 

Ulrich Engel OP sprach über Gottes Macht und Menschen Macht

Abb.: Guardini Stiftung 

[30.05.2021] Seit dem Sommersemester 2005 veranstaltet die Guardini Stiftung zusammen mit der Guardini Professur für Religionsphilosophie und Katholische Weltanschauung eine Theologische Predigtreihe, die bei den Gottesdienstbesuchern auf ein großes Echo stößt. Die Predigtreihe steht in Bezug zum Wirken Romano Guardinis an der Humboldt-Universität zu Berlin (ehemals: Friedrich-Wilhelms-Universität). Bis zu seiner Amtsenthebung 1939 hielt dieser während der 20er und 30er Jahre regelmäßig Predigten und geistliche Vorträge in der Benedikt-Kapelle in Berlin. Das Besondere an der Art seines Vortragens, die er in ähnlicher Weise und in einem ähnlichen Rahmen auch während seiner Münchener Zeit (1948 bis kurz vor seinem Tod 1968) pflegte, bestand darin, theologische Erkenntnisse, Schriftauslegung und Verkündigung zu kombinieren und mit einem, wie Zeitzeugen berichteten, fesselnden Vortragsstil den Zuhörern nahezubringen. Wiederkehrende Themen waren die Weisheit der Psalmen, die Stationen des Kirchenjahres und das Vaterunser. Eine Reihe wichtiger und epocheprägender Bücher, wie "Der Herr", entstanden aus den Mitschriften dieser Predigten.

Anknüpfend an die bewährte Tradition hat es sich die Guardini Stiftung zur Aufgabe gemacht, regelmäßig während der Vorlesungszeit in der Kirche St. Ludwig (Berlin-Wilmersdorf), nahe dem Standort der heute nicht mehr existierenden Benedikt-Kapelle, die Predigten des Samstagabend-Gottesdienstes zu übernehmen. Die Gottesdienste sind begleitet von zeitgenössischer Sakralmusik, die in enger Kooperation mit zwei Orgelklassen der Universität der Künste aufgeführt wird. 

Die Neuauflage der Predigtreihe anlässlich des 50. Todestages Guardinis unter dem Titel "Wo ist Christus?" beschäftigt sich mit Themen, die seinem Werk entnommen und heute aktueller denn je sind. Die Prediger sprechen über verschiedene Aspekte seines Denkens und seiner Lehren. Dabei werden sie, wie Guardini selbst, Geistiges und Geistliches, Jenseitiges und Diesseitiges, Glaube und Wissenschaft miteinander in Verbindung bringen und so neue Impulse setzen.

Unter dem Titel "Gottes Macht und Menschen Macht... heilbringend und missbrauchsanfällig zugleich" predigte Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster) am 29. Mai 2021 in der katholischen Kirche St. Ludwig und am Folgetag in der protestantischen Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Viele biblische Texte bezeugen Gott in seiner Macht, der sein Volk "mit starker Hand (…) und unter großem Schrecken" (Dtn 4,34) führt. Paulus bezeichnet die Christen als "Erben Gottes und Miterben Christi" (Röm, 8,17). Was bedeutet das: Gottes Macht erben? Die Partizipation an Gottes mächtigem Sein kann befreiend und zutiefst heilsam sein. Davon erzählt das Evangelium von Jesu Wirken in Galiläa. Oder es wird höchst gefährlich – wie der Machtmissbrauch in der Kirche zeigt. Romano Guardinis Schriften zum Gebet und zur Macht bieten wichtige Kriterien zur Unterscheidung von Geist und Ungeist.

Krankheitsbedingt wurden die Predigten an beiden Abenden von Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster) vorgetragen. 

 

Für weitere Informationen zu den Theologischen Predigten siehe die Website der Guardini Stiftung >>

 

Zum Text der Predigt von Ulrich Engel OP aus der Website der Guardini Stiftung >>

 

 

 

 

 

International Scientific Online Conference of IMDC Berlin and PUST Rome

Abb.: PUST/Angelicum & IMDC 

[22.05.2021] Migrant workers are part of the everyday economic life of Europe. Today we find Ukrainian agricultural workers in Spain, Romanian workers in German meat factories, and Slovakian, Czech and Hungarian geriatric nurses assisting Austrian families - to name a few. Usually these workers are "invisible". Many of them are exploited both socially and economically. During their time of employment, they live in poverty level accommodations. Employee rights, such as hours or work breaks, have been ignored. During this time of COVID crisis these invisible migrant workers have become visible. The lines of exploitation often run between Western and Eastern Europe; but also occur between EU and non-EU states.

On May 21, 2021, the Pontifical University of Saint Thomas Aquinas ANGELICUM, Faculty of Social Sciences, Rome, and Institute M.-Dominique Chenu Berlin hold a one-day scientific online conference about "Social Solidarity in Europe. Labour Migrants from Eastern Europe for Western Europe".

Among the main speakers presenting their papers were P. Fabio Baggio CS, Sotto-Segretario della Sezione Migranti e Rifugiati, Dicasterio per il Servizio dello Sviluppo Umano Integrale Vatican City), Msgr. Robert J. Vitillo, Secretary General of the International Catholic Migration Commission (Geneva, Switzerland), P. Xabier Gómez OP, Regional Promotor of Dominican Friars in Europe (Madrid, Spain), Prof. Dr. Michal Opatrný, Vice-Dean for Research and Development, Faculty of Theology, University of South Bohemia (České Budějovice, Czech Republic), Prof. Dr. Tado Juric, Department of History, Catholic University (Zagreb, Croatia), Prof. Dr. René Macallef SJ, Facultà di Teologia, Ponitificia Università Gregoriana (Roma, Italy), Prof. Dr. Matthias Vogt, Faculty of Management and Cultural Sciences, Hochschule Zittau/Görlitz (Germany), Prof. Dr. Annamaria Silvana de Rosa, Faculty of Medicine and Psychology, Sapienza University (Rome, Italy), Prof. Dr. Inocent-Mária V. Szaniszló OP, Pontifical University of Saint Thomas Aquinas ANGELICUM, Faculty of Social Sciences (Rome, Italy), Prof. Dr. Augustine Agwulonu OP, Faculty of Theology, Pontifical University of Saint Thomas Aquinas, Faculty of Social Sciences (Rome, Italy).

Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / PTH Münster) and Prof. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / PTH Münster), Co-organizer of the Academic Conference, gave a common lecture under the title: "'Workers without face, without name and history'. Social ethical and theological reflections on the situation of migrant workers in the field of care for the elderly  in Germany"

At the end of the conference the participants published the communiqué "Social solidarity in Europe. Labour migrants from Eastern Europe for Western Europe" to Church authorities, Communities and Institutions, Responsible persons in European institutions and Trade unions.

All scientific papers of the conference will be published in a collection at Angelicum Press

 

For more information see the website of the symposium >>

 

See the communiqué from the conference: "Social solidarity in Europe" (EN/IT) >>

 

 

 

 

 

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