Ulrich Engel OP in Onlinezeitschrift www.futur2 über schwache Ekklesiologie

[27.09.2015] Die Kirche ist irrelevant geworden. Über Jahrtausende hinweg stand Gott im Mittelpunkt der symbolischen Ordnung der Dinge. ‚Himmel‘ und Erde, Ewigkeit und Zeitlichkeit, Kirche und Saeculum strukturierten diese Ordnung, die spätestens mit der Aufklärung zusammengebrochen ist. War die symbolische Ordnung bis dahin „auf ein transzendentes ‚Du‘ ausgerichtet, welches mit dem Terminus ‚Himmel‘ auch eine Lokalisierung und ein Zentrum fand, so begann sie mit dem Verlust des göttlichen Palastes um eine Leere zu kreisen, die alle Sinnpotentiale zu verschlingen droht.“ (Kurt Appel) Merkwürdig ist, dass diese grundstürzende Demontage der symbolischen Ordnung einschließlich der mit ihr einhergehenden Erschütterungen vertrauter Weltbilder theologisch wenig reflektiert wird. Wie kann – so fragt Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / PTH Berlin) vor diesem Hintergrund in der neuen Ausgabe 2/2015 der Onlinezeitschrift www.futur2 (Zeitschrift für Strategie & Entwicklung in Kirche und Gesellschaft) – eine ekklesiologische Reflexion über den Verlust der theosymbolischen Mitte aussehen?

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