IUNCTUS veröffentlicht Sammelband zur Umwelt-Enzyklika des Papstes

Abbildung: Verlag Friedrich Pustet

[16.02.2020] Papst Franziskus orientiert sich in seiner Umwelt-Enzyklika "Laudato si'– Über die Sorge für das gemeinsame Haus" programmatisch an Franz von Assisi. Deshalb stellt der Argentinier die Sorge um die Armen, die Wiedergewinnung und Sicherung des Friedens sowie die Bewahrung der Schöpfung ins Zentrum seines Pontifikats, besonders eindrücklich in der Enzyklika "Laudato si' ". Eingeladen von IUNCTUS, dem Kompetenzzentrum für Christliche Spiritualität an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster, befassen sich die Autor*innen aus unterschiedlichen Perspektiven mit der Enzyklika: Gesundheit und Spiritualität, Management und Führung, Ökologie und Spiritualität, moderne Gesellschaften und Ökologie. Der Band trägt die Ergebnisse zusammen und gibt spannende und vielfältige Impulse für alle, die sich an der so notwendigen Gestaltung eines ökologischen Zeitalters mit ihren Möglichkeiten beteiligen wollen. Dr. rer. pol. Klaus Töpfer, lange Zeit Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen UNEP in Nairobi, eröffnet das Buch mit einem programmatischen Beitrag , in dem er "Laudato si'– Über die Sorge für das gemeinsame Haus" als "weit mehr als 'nur' eine Umweltenzyklika" (19) charakterisiert und würdigt.

Seitens des Institut M.-Dominique Chenu Berlin ist der Sozialethiker Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP an dem Projekt beteiligt. Sein Beitrag behandelt das Verhältnis zwischen Freizeit und Schöpfung im Wandel der Zeiten.

 

Bibliographie: Thomas Eggensperger, Freizeit und Schöpfung. Vom Wandel der Zeiten, in: Thomas Dienberg / Stephan Winter (Hrsg.), Mit Sorge – in Hoffnung. Zu Impulsen aus der Enzyklika Laudato si´für eine Spiritualität im ökologischen Zeitalter, Regensburg 2020, 207-217

 

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