Ulrich Engel OP über politische Ekklesiologie der Stadt 

ue-2012.jpgDer Doppelband 6/7 des Jahrbuchs Politische Theologie (2013) fragt nach dem Kirchenverständnis der Neuen Politischen Theologie. Wenn Theologie keine frei schwebende Disziplin der Geisteswissenschaften sein möchte, braucht sie die ekklesiologische Erdung. Zugleich hat die Neue Politische Theologie immer Einspruch gegen ein zu enges Kirchenverständnis erhoben und angeregt, Kirche als "Institution gesellschaftskritischer Freiheit" (J.B. Metz) zu verstehen und weiterzuentwickeln. Auf dieser Basis sucht der vorliegende Band nach neuen politisch-theologischen Ansätzen und Grundlagen für ein zeitgemäßes Kirchenverständnis.

Unter dem Titel "Stadt als Schrift Gottes" rekonstruiert PD Dr. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu) in seinem Beitrag im Anschluss an den französischen Historiker und Religionsanthropologen Michel de Certeau SJ (1925-1986) eine politische Ekklesiologie im urbanen Raum.

Bibliographie: U. Engel, Die Stadt als Schrift Gottes. Skizzen zu einer politischen Ekklesiologie im urbanen Raum im Anschluss an Michel de Certeau SJ, in: H. Klingen / P. Zeillinger / M. Hölzl (Hrsg.), Extra ecclesiam… – Zur Institution und Kritik von Kirche (Jahrbuch Politische Theologie Bd. 6/7), Berlin 2013, 262-285.

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