Theologisches Feuilleton seit einem halben Jahr am Start

 

 

[10.2.2016] Unter dem Namen "feinschwarz.net" wurde am 1. Oktober 2015 ein neues theologisches Internetportal geschaltet. Feinschwarz.net ist ein Projekt des Vereins feinschwarz mit Sitz in Wien. Die Autorinnen und Autoren werden Themen der Zeit aus theologischer Perspektive analysieren und kommentieren. feinschwarz.net sieht sich der Umsetzung der Impulse des Zweiten Vatikanischen Konzils und damit einer Theologie verpflichtet, die den ersten Satz von Gaudium et spes als Grundlage allen kirchlichen Handelns begreift: "Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi." In diesem Sinne finden plurale und pluralitätsfähige Positionen Raum zur Diskussion bei feinschwarz.net.

Zu den verantwortlichen "Machern" von feinschwarz.net gehört auch der Pastoraltheologe Prof. Dr. Christian Bauer OPL (Universität Innsbruck / Institut M.-Dominique Chenu Berlin). Weitere Mitglieder des Redaktionsteam sind Daniel Bogner, Freiburg (Schweiz), Rainer Maria Bucher, Graz; Arnd Bünker, St. Gallen; Birgit Hoyer, Erlangen; Helga Kohler-Spiegel, Feldkirch; Franziska Loretan-Saladin, Luzern; Johann Pock, Wien; Michael Schüssler, Tübingen.

→ Zum theologischen Internet-Feuilleton "feinschwarz.net" >>

 

 

 

 Thema: "... aus Ruinen. Auferstehung leben"

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[15.2.2016] Das erste Heft des 57. Jahrgangs der Dominikanerzeitschrift WORT UND ANTWORT widmet sich dem Thema Auferstehung. Passend zur Vorbereitung auf das bevorstehende Osterfest thematisieren die Autor/-innen der Nummer verschiedene Angänge zum christlichen Theologumenon der Auferstehung. Allen Mitwirkenden des Heftes ist gemeinsam, dass sie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster dozieren. Pastoraltheologische Erwägungen zu konkreten Auferstehungserfahrungen von Menschen (Prof. Dr. Katharina Karl) werden ergänzt durch Überlegungen zu einer spirituell gelebten "Ars resurrectionis" (Prof. Dr. Thomas Dienberg OFMCap). Exegetisch beleuchtet werden Auferstehungsberichte aus den neutestamentlichen Apokryphen (Prof. Dr. Gerhard Hotze). Der Patristiker befasst dich mit den Auferstehungsvorstellungen des großen altkirchlichen Theologen Athenagoras (Dr. Christian Uhrig). Als liturgiewissenschaftlicher Perspektive wird Romano Guardinis "Liturgie als Spiel" einer Relecture unterzogen (Prof. Dr. Stefan Winter), während Prof. Dr. Ulrich Engel OP an die berühmte Karfreitagspredigt des ehemaligen Schweizer Dominikaners Gonsalv K. Mainberger (+ 2015) erinnert. 

→ Mehr zum Heft auf der Website von "Wort und Antwort" >>

 

 

 

 

 

Ulrich Engel OP: Fortbildungsklausur für die Bistumsleitung

 


[12.2.2016] Zu Beginn der Fastenzeit führte Prof. Dr. Ulrich Engel OP eine zweitägige Fortbildung für die Leitung des Erzbistums Paderborn durch. Im Gästehaus des Benediktinerinnenklosters Herstelle in Ostwestfalen trafen am 9./10. Februar 2016 der Geistliche Rat – u.a. Erzbischof Hans-Josef Becker, die drei Weihbischöfe und der Generalvikar – sowie die Konferenz der Hauptabteilungsleiter zu ihrer jährlichen Klausur zusammen. Im Mittelpunkt der Zusammenkunft stand das sog. „Zukunftsbild“ für das Erzbistum Paderborn und seine konkrete Umsetzung in der gemeindlichen und außergemeindlichen Praxis. In vier Schritten präsentierte Engel – unterstützt durch die Moderatorin Jutta Tacke (Tacke Consult, Meschede) und Domvikar Msgr. Dr. Michael Bredeck (Paderborn) – den Anwesenden Impulse zur theologischen Vertiefung, zur spirituellen Durchdringung des Leibildes, zu dazu notwendigen pastoralen Haltungen und für eine professionelle Praxis einer partizipativ agierenden Leitung. Ausgehend von einer hermeneutischen Überprüfung des eigenen Blickwinkels (Bilder – auch Zukunftsbilder – sind interpretationsbedürftig) skizzierte Engel die Phänomene der postmodernen Optionsgesellschaft als „Zeichen der Zeit“ (Vaticanum II, Pastoralkonstitution „Gaudium et spes“, Nr. 4). Die mit der Vervielfachung der persönlichen Optionen einhergehenden verbundenen Pluralitäten und Konkurrenzen  prägen auch die pastorale Praxis der Kirchen. Hier sind von den Verantwortlichen an der Spitze des Erzbistums Kommunikation und Partizipation, aber auch Leitung und Entscheidung gefordert. Am Beispiel der 800jährigen demokratischen Verfassungs- und Leitungspraxis im Dominikanerorden zeigte Engel spirituelle Haltungen – Vertrauen und Verantwortung – auf, die kollektive Prozesse der Entscheidungsfindung stützen und fördern können. Ihre systematisch-theologische Begründung findet eine solche Praxis in einer Theologie der Inkarnation, wie sie z.B. der französischen Dominikanertheologe Marie-Dominique Chenu (1895-1990) seinerzeit entworfen hat.

 

 

 

 

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