Thomas Eggensperger OP spricht zu Gegenwart und Zukunft der Stadt

Quelle: Paulus Schwestern, Düsseldorf 

[28.02.2019] Am 27. Februar 2019 war beim 1760. „mittwochgespräch“ Professor Dr. Thomas Eggensperger OP, M.A. (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster), als Referent und Gesprächspartner Gast im katholischen Maxhaus in der Düsseldorfer Altstadt. Sein Thema lautet: „Gegenwart und Zukunft der Stadt – theologisch-sozialethische Annäherungen“.

Städte sind von je her strategische Orte der Gesellschaft. Sie bilden Zentren der Produktion und des Konsums. Die Strukturen des Arbeitsmarktes oder der Kulturproduktion stehen nicht als Abstraktion einer konkreten Örtlichkeit gegenüber, sondern werden im Handeln am konkreten Ort der Stadt realisiert. Heute spielen das Verhältnis Stadt und Raum eine wichtige Rolle hinsichtlich der Gegenwartsanalyse und der Zukunftsperspektiven. Dies gilt auch für kirchliche Belange: Das Christentum versteht sich prinzipiell als Stadtreligion. So haben sich Kirche und Seelsorge den aktuellen Fragen der Zeit zu stellen, das heißt den Transformationsprozessen („Säkularisierung“), der Bedeutung pfarrlicher Strukturen und dem Umgang mit individualisierter Religiosität. Diesen spannenden Fragen ging der Dominikaner Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP im Rahmen der berühmten Düsseldorfer Vortragsreihe „mittwochgespräche“ nach.

  

Flyer der Frühjahrsreihe 2019 der "mittwochgespräche" >>

 

 

 

 

 

Th. Eggensperger OP, U. Engel OP und D. Halft OP nehmen an Veranstaltung von KU.impact teil

Quelle: KU.impact 

[17.01.2019] Am 14. und 15. Februar 2019 nahmen drei Mitglieder des wissenschaftlichen Teams des Institut M.-Dominique Chenu Berlin - Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP, Prof. Dr. Ulrich Engel OP und Dr. Dennis Halft OP - an einer Werkstatt zum Thema "Hochschullehre der Zukunft" in Eichstätt teil. Geleitet wurde die Veranstaltung von Dr. Thomas Sporer (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, KU.impact). Zu der zweitägigen Lehrwerkstatt kamen ca. 15 Hochschullehrer*innen der PTH Münster, der LMU München, der PTH St. Augustin und der KU Eichstätt zusammen. 

In der Ausschreibung der Lehrwerkstatt hieß es: "Dass Lehren und Lernen gesellschaftliche Relevanz haben sollen ist nicht neu. Die Bedeutung der Digitalisierung ist in aller Munde und Kreativität soll in der Lehre ebenfalls Platz finden. Wollen und brauchen wir das für die Gestaltung guter Lehre? Wie gehe ich neue Wege in der Lehre und wo knüpfe ich an meiner bewährten Lehrpraxis an? Kann ich die Bildungsinnovation mit meinem Lehrdeputat überhaupt leisten und passt die neue Lehrveranstaltung in bestehende Modulhandbücher?

Im Rahmen der Lehrwerkstatt begeben wir uns auf eine Entdeckungsreise. Im Geiste eines „Innonauten“ nehmen wir uns die Zeit und den Raum gemeinsam Neuland zu betreten, um über die Zukunft der Hochschullehre zu beraten und innovative Lehrkonzepte zu entwickeln. Wir machen Zwischenstation auf thematischen Planeten (Service Learning, Open Education, Social Innovation, etc.) und gehen der Frage nach, inwiefern neue Lern- und Vermittlungsansätze in Lehrveranstaltungen, Kern- und Nebenfachmodulen oder Studiengängen und Weiterbildungen integriert werden können.

Am ersten Tag gibt es methodische Impulse und die Teilnehmenden werden zum Erfahrungsaustausch aktiviert. Ziel ist es gute Praxis der Gestaltung projektorientierter Lehre mit Fokus auf die Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Partnerorganisationen und den Einsatz digitaler Medien zu beleuchten. Am zweiten Tag erarbeiten die Teilnehmer dann Entwürfe für neue Lehrkonzepte, die zum Abschluss des Workshops im Plenum vorgestellt werden.

Die Lehrwerkstatt ist Teil der neuen Förderlinien für „Gute Lehre“, die den Lehrenden an der KU eine Unterstützung bei der Konzeption und Implementierung von Bildungsinnovationen bieten sollen. Sie wird durch Mittel des BMBF-Projekts „Mensch in Bewegung“ durchgeführt. Über den Teilnehmerkreis der KU-Angehörigen hinaus, können auch Teilnehmende anderer Hochschulen an der Lehrwerkstatt teilnehmen."

  

Zum Webauftritt von KU.impact >>

 

 

 

 

 

Ulrich Engel OP präsentiert Mikroskizze zur Spiritualität des Ordenslebens

 

[14.01.2019] Prof. Dr. Christian Bauer OPL (Professor für interkulturelle Pastoraltheologie an der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck und Non Resident Fellow am Institut M.-Dominique Chenu Berlin) hat im Matthias Grünewald Ostfildern zusammen mit Dr. Marco A. Sorace (Bischöfliche Akademie Aachen) den ersten deutschsprachigen theologischen Sammelband zum Werk des französischen Historikers und Kulturanthropologen Michel de Certeau SJ vorgelegt.

Michel de Certeau (1925-1986) avanciert gerade vom kulturwissenschaftlichen Geheimtipp zur theologischen Pflichtlektüre. Sein "heterologisches" Denken an der Schnittstelle von Mystikgeschichte, Psychoanalyse, Ethnografie und Semiotik war schon spätmodern, als die meisten in Theologie und Kirche erst einmal modern sein wollten. Das Buch eröffnet in den Beiträgen etablierter Expert*innen den Diskurs in eine neue Generation von Theologinnen und Theologen hinein sowie in die Theologie insgesamt. Es wird deutlich: Certeau verkörpert eine überzeugende Erinnerung an die Zukunft christlicher Rede von Gott in den Pluralitätsstrudeln der Gegenwart.

Neben Bauer hat sich seitens des Institut M.-Dominique Chenu Berlin auch Prof. Dr. Ulrich Engel OP (PTH Münster) mit einem Beitrag an dem Sammelband beteiligt. Autor*innen sind Christian Bauer OPL (Innsbruck), Joachim Valentin (Frankfurt/M.), Daniel Bogner (Fribourg), Hadwig Müller (Aachen), Michael Eckert (Tübingen), Michael Schüßler (Freiburg/Br.), Gregor Maria Hoff (Salzburg), Margit Eckholt (Osnabrück), Judith Gruber (Leuven), Johannes Hoff (London), Jörg Seip (Bonn), Hildegund Keul (Würzburg), Marco A. Sorace (Aachen), Johanna Breidenbach (Zürich), Gerrit Spalleck (Hamburg), Christian Kern (Leuven) und Ulrich Engel OP (Berlin/Münster).

 

Beiträge aus dem Institut M.-Dominique Chenu Berlin:

Ch. Bauer, Verwundeter Wandersmann? Michel de Certeau - eine biographische Spurensuche, in: in: ders. / M.A. Sorace (Hrsg.), Gott, anderswo? Theologie im Gespräch mit Michel de Certeau, Ostfildern 2019, 13-81.

U. Engel, „Nicht ohne“. Mikroskizze zu einer kenotisch resp. inkarnatorisch formatierten praktischen Spiritualität des Ordenslebens im Anschluss an Michel de Certeau SJ, in: Ch. Bauer / M.A. Sorace (Hrsg.), Gott, anderswo? Theologie im Gespräch mit Michel de Certeau, Ostfildern 2019, 417-440.

 

Bibliographie zum Buch: Christian Bauer / Marco A. Sorace (Hrsg.), Gott, anderswo? Theologie im Gespräch mit Michel de Certeau, Matthias Grünewald Verlag Ostfildern 2019, 444 S., € 45,00 (D), ISBN 978-3-7867-4027-8.

 

 

Zur Website des Matthias Grünewald Verlags >>

 

 

 

 

 

Seite 6 von 69

Lehrveranstaltungen SS 2019


PTH Münster
VL M20: Wirtschaft und Ethik (Eggensperger) >>
VL M10: Fundamentaltheologische Ekklesiologie (Engel) >>
 
Universität Potsdam
HS Religion - öffentlich oder privat? (Eggensperger / Engel) >>
 
KU Eichstätt-Ingolstadt
VL Theologie und Spiritualität Christlicher Sozialethik (Eggensperger) >>
 
Universität Innsbruck
• Diverse Veranstaltungen zur Pastoraltheologie (Bauer) >>
 
 
 

Empfehlungen



Institutsbibliothek

powered by

ONLINE-KATALOG
(ca. 20.000 Titel)

B Ü C H E R S U C H E  >>



WORT UND ANTWORT
Zeitschrift der Dominikaner >>
wua_logo neu.jpg



Aktuelles Thema:

Espaces Network: Dominican Reflection on the Phenomenon of Migration to Europe (DE, EN, FR) >>

Lektüretipp:
What is Dominican Theology? (IMDC & WORT UND ANTWORT) >> 


Web-Links zum Dominikanerorden:
- International >>
- Deutschland/Teutonia >>
- Süddeutschl./Österreich >>
- Dominikaner werden >>
- Noviziat >>
- Dominikanerinnen >>
- Dominikanische Laien >>

Web-Links zu IMDC-Partner:
- KSG Berlin >>
- Fakultät San Esteban >>
- Angelicum / FASS >>
- Wort und Antwort >>
- PTH Münster >>
- Uni Potsdam (LER) >>
- IPH >>
- IGDom >>
- DICIG >>
- AGO >>


 

 

Institut M.-Dominique Chenu

Schwedter Straße 23
D-10119 Berlin Deutschland
Fon +49 30 44037280
Fax +49 30 44037282
Fax +49 3212 1332175

sekretariat@institut-chenu.info
www.institut-chenu.eu

 

Bankverbindung

Institut M.-Dominique Chenu
Konto: 30079 00197
Bank im Bistum Essen eG
BLZ: 360 602 95
IBAN: DE70 3606 0295 3007 9001 97
BIC: GENODED1BBE