Rom: Ulrich Engel OP co-kuratiert Kunstausstellung 

op-logo-laudare....png[11-02-14] In Reaktion auf die Entscheidungen des Generalkapitels in Trogir 2013 und auf Bitten des Ordensmeisters der Predigerbrüder, Bruno Cadoré OP (Rom), kamen vom 7. bis 9. Febraur 2013 in Santa Sabina (Rom) der belgische Kunsthistoriker Dr. Alain Arnould OP (Brüssel), der Generalsekretär des Ordensmeisters, Dr. Franklin Buitrago OP (Rom), und Prof. Dr. Ulrich Engel OP (IMDC Berlin) zusammen, um an der Konzeption einer zentralen Kunstausstellung zum Ordensjubiläum zu arbeiten.

Diese soll zum Ende des Jubiläumsjahres 2016/2017 in Rom stattfinden. Als inhaltliche Leitidee wurde das Thema "Inkarnation" vorgeschlagen. Die Präsentation soll Künster/-innen aus dem Bereich der weltweiten Familia Dominicana und von außerhalb versammeln und in einen kreativen Dialog bringen. Im nächsten Schritt wird die erarbeitete Konzeptidee dem Magister Ordinis und seinem Konsil vorgelegt werden.   

→ Website des Dominikanerordens >>   

 

 

Thomas Eggensperger OP: Vortrag zum Gemeinwohl 

lmu_logo.jpg[10-02-14] Auf Einladung von Prof. Dr. Markus Vogt, Lehrstuhlinhaber für Christiche Sozialethik an der Kath.-Theol. Fakultät der LMU München, sprach Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP (Institut M.-Dominique Chenu) über den Zusammenhang zwischen Gemeinwohl und IdentitätDer Vortrag stand im Rahmen des Oberseminars, das vom 5. bis 7. Februar 2014 im bayerischen Kloster Benediktbeuern stattfand und sich der größeren Frage nach dem gesellschaftlichen Gemeinwohl widmete. 

→ Lehrstuhl für Christliche Sozialethik, LMU München >>  

 

 

"Säkularisierung in der muslimischen Community" 

neo-moslems.jpg[31-01-14] Auf Einladung des Dominikanischen Institut für christlich-islamische Geschichte Hamburg (DICIG) und des Institut M.-Dominique Chenu Berlin (IMDC) diskutierten am 30. Januar 2014 in der Bibliothek des IMDC in Berlin ein gutes Dutzend Intellektuelle aus ganz Deutschland über den Status von Religionen in säkularen Gesellschaften. In seinem Eingangstatement markierte und kritisierte der Kölner Journalist Eren Güvercin (* 1980), Autor des vielbeachteten Buches "Neo-Moslems" (Herder Verlag Freiburg/Br.), zwei Tendenzen, denen sich Islam und Muslime in säkularen Gesellschaften ausgesetzt sehen: der Privatisierung religiöser Praktiken auf der einen oder der fundamentalistischen Versuchung auf der anderen Seite.

Wider die entsprechenden Selbst- und Femdzuschreibungen plädierte Güvercin für ein verstärktes zivilgesellschaftliches Engagement der muslimischen Community. Die von Richard Nennstiel OP (DICIG-Leiter) moderierte Diskussion machte zum einen deutlich, dass in westlichen Gesellschaften nicht nur Musilime, sondern auch Gläubige anderer Religionen ähnliche Herausforderungen zu meistern haben. Die aktuellen politischen Debatten um Universitätslehrstühle für Islamische Theologie in Deutschland, den Status des schulischen Religionsunterrichts und die Mitwirkung der Verbände kamen in diesem Zusammenhang zur Sprache. Staatliche und rechtliche Rahmenbedingungen können dabei helfen, ersetzen allerdings nicht die von Jürgen Habermas den religiösen wie den säkularen BürgerInnen gleichermaßen zugemutete Aufgabe der Übersetzung ihrer jeweiligen Überzeugungen in die Sprache und damit in das Verstehen der anderen.

→ Fotos von der Veranstaltung >>
→ Eren Güvercin: "Neo-Moslems" (Verlag Herder) >>
→ E. Güvercin's Blog "grenzgängerbeatz" >>
→ DICIG Hamburg >>

 

 

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