Impressionen aus Münster

Logo: 101. Deutscher Katholikentag Münster 2018

[15.05.2018] Mit 90.000 Besucherinnen und Besuchern war der diesjährige Katholikentag einer der erfolgreichsten in der Geschichte dieser Christentreffen. Das Institut M.-Dominique Chenu Berlin war an vielen Stellen vertreten: mit einer äußerst gut besuchten Podiumsveranstaltung zum Thema "Wahr(heit) sprechen. Verkündigung in Zeiten 'alternativer Fakten'" (mit Thomas Eggensperger OP, Einführung; Dr. Rüdiger Sachau, Evangelische Akademie Berlin, Podium; Dr. h.c. Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., Podium, Sr. Jordana Schmidt OP, Kinder- und Jugenddorf Schwalmtal-Waldniel, Podium, Dennis Halft OP, Anwalt des Publikums; Amir Rahmannejad OP, Veranstaltungsleiter; Ulrich Engel OP, Moderator).

Max. Cappabianca OP verstärkte das Team der Familia Dominicana am Stand des Ordens auf der Kirchenmeile und drehte "nebenher" noch zwei Folgen für die Sat1-Sendung "So gesehen". (Hier der Link zu "So gesehen" zum Katholikentag >> .)

Thomas Eggensperger OP begleitete eine Gruppe von ca. 30 Stipendiatinnen und Stipendiaten des Katholischen Akademischen Ausländer-Dienstes (KAAD) während der Tage; er zeichnete in diesem Rahmen zusammen mit Dr. Siegfried Kleymann, dem Geistlichen Rektor des Cusanuswerkes, für ein internationales Mittagsgebet in der Petrikirche auf dem Universitäts-Campus verantwortlich. Zudem engagierte er sich neben Ulrich Engel OP beim politisch wichtigen, vollkommen überlaufenen Afrika-Europa-Podium des KAAD als Anwalt des Publikums.

Ulrich Engel OP bestritt neben einer Präsenz am Stand der PTH Münster (dieses Jahr zusammen mit den ev.- und kath.-theol. Fakultäten der Universität sowie der Katho NRW) u.a. eine vom Bistum Essen vorbereitete Podiumsdiskussion zum Thema "Kirchenaustritt". Diese hochrangig besetzte Gesprächsrunde knüpfte an das vom IMDC zusammen mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen ím Auftrag des Bistums Essen verantwortete Forschungsprojekt zu Fragen der Kirchenbindung an.

Auch Prof. Dr. Christian Bauer OPL (Universität Innsbruck), Non Resident Permanent Fellow des IMDC, engagierte sich auf dem Katholikentag; so trat er bei einer von Theolog*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz organisierten Veranstaltung zur Thematik "Volksverräter? Totengräber oder Retter der Demokratie?" auf.

 

Hier ein paar Impressionen vom Katholikentag 2018 in Münster:

 

 Foto: Dominikanerprovinz Teutonia, Köln

 

 Foto: Dominikanerprovinz Teutonia, Köln

 

 Foto: Bistum Essen

 Foto: Ulrich Engel OP für KAAD, Bonn

 

 

 

Dennis Halft OP begleitet Leser/-innen nach Iran

Foto: Lingua & Cultura Tours

[05.05.2018] Auf einer interreligiösen Bildungsreise nach Iran, die von Dr. Dennis Halft OP, Dipl.-Theol., M.A. (Institut M.-Dominique Chenu Berlin) vom 19. April bis 1. Mai 2018 theologisch begleitet wurde, informierten sich Leser*innen von „Publik-Forum“ über Geschichte, Kultur und Religionen des Landes. Im Zentrum standen Gespräche mit Zoroastriern, zwölferschiitischen Muslimen und einheimischen Christen. Ein besonderer Höhepunkt war das Treffen mit Ayatollah Alavi Boroujerdi in Qom. Ferner standen auf dem Programm Besuche von zoroastrischen Feuertempeln und sog. „Türmen des Schweigens“, armenischen Kirchen, Sufi-Heiligtümern und zahlreichen Moscheen und Schreinen aus der Safawiden- und Qajaren-Zeit. Die rd. 2.200 km lange Reise führte von Schiraz und Persepolis über Kerman, Yazd, Isfahan und Qom nach Teheran.

 

Für weitere Details siehe die Website von Lingua & Cultura Tours: >>

Siehe auch Ausschreibung von PUBLIK FORUM: >> 

 

 

 

Thomas Eggensperger OP referiert über Las Casas und Mission

[02.05.2018] Auf Einladung der Dominikanerinnen von Wien-Hacking referierte Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / PTH Münster) am 1. Mai 2018 in der österreichischen Hauptstadt über den Verteidiger der Menschen- und Indiorechte, Bartolomé de Las Casas OP (1484-1566) und über historische wie aktuelle Missionsvorstellungen. Anlass war das jährlich stattfindende Treffen der "Familia Dominicana" - Schwestern, Laien und Brüder des Predigerordens - in Wien.  

Mit der europäischen Expansionspolitik verbindet man heute – zu Recht – Ausbeutung und Menschenrechtsverletzungen. Als die spanischen Siedler den amerikanischen Kontinent eroberten, nahmen sie kaum Rücksicht auf die amerikanischen Ureinwohner, und die Ausbeutung, ja Vernichtung ganzer Völker wurde zunächst ungefragt akzeptiert. Erst die kritischen Stimmen spanischer Dominikaner in Santo Domingo lenkten den Blick auf das geschehene Unrecht. Vor allem der spanische Priester Bartolomé de Las Casas wurde zum unerbittlichen Verteidiger der „Indios“. Gleichzeitig gab es in Spanien intensive akademische Debatten, in denen – beeinflusst von Las Casas – vor allem die „Schule von Salamanca“ erstmals Ansätze zu einem modernen Verständnis von Menschenrechten und Völkerrecht entwickelte.

 

Einladung der Dominikanerinnen Wien-Hacking: >>

 

 

 

 

 

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