Christliche Bildbetrachtung mit Andreas Huth und Ulrich Engel OP 

 

Abb.: © Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Christoph Schmidt

[01.07.2022] Die Vortragsreihe "Christliche Bildbetrachtungen" ist ein Projekt der Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin, und der Stiftung St. Matthäus, Kulturstiftung der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg. Ein*e Kunsthistoriker*in und ein*e Theolog*in öffnen und vertiefen Themen der christlichen Ikonographie vor einem ausgewählten Bild in der Sammlung. Für den zeitgenössischen Betrachter der Kunstwerke vergangener Jahrhunderte war die christliche Bildsprache lesbar und verständlich. Heute sind die biblischen Geschichten und die damit verbundene Symbolik nicht immer bekannt. Mit der Vortragsreihe möchten die Veranstalter solche Kunstwerke einem zeitgenössischen Publikum näher bringen. Verantwortlich für die Veranstaltungsreihe zeichnen Dr. Sabine Engel, Kunsthistorikerin, und Pfarrer Hannes Langbein, Direktor der Stiftung St. Matthäus.

Am 30. Juni 2022 stellten der Kunsthistoriker Dr. Andreas Huth (Technische Universität Berlin) und der Theologe Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Campus für Theologie und Spiritualität Berlin) das Gemälde "Der Heilige Zenobius erweckt einen toten Knaben" (1461-62) des Florentiner Künstlers Benozzo Gozzoli vor (Abb. s.o.). Während Huth ausführlich die kunst- und sozialgeschichtlichen Hintergründe des Werk beleuchtete, konzentrierte sich Engel vor allem auf die Biographie des hl. Zenobius, eines der beiden Stadtpatrone von Florenz. Zudem fokussierte er auf die theologische Bedeutung von Totenerweckungen, wie sie in im Ersten/Alten und Zweiten/Neuen Testament überliefert sind. In ihrem Dialogvortrag konnten die beiden Referenten zudem einige Verbindungslinien der Bildentstehung und des Sujets zum berühmten Dominikanerkloster San Marco in Florenz offenlegen.

 

Zur Website der Stiftung St. Matthäus (Veranstaltungsankündigung) >> 

 

 

 

 

 

 

KSG Berlin: Vortrags- und Gesprächsabend mit Ulrich Engel OP 

 

Abb.: Wikipedia/gemeinfrei

[30.06.2022] In einem kulturell diversen Kontext wie der Katholischen Studierendengemeinde Edith Stein in Berlin (KSG) wird es besonders deutlich: während viele deutsche Katholik*innen der Beichte extrem skeptisch gegenüber stehen oder sie sogar ablehnen, suchen internationale Studierende oft ganz selbstverständlich das Beichtgespräch. Immer wieder kommt es zu engagierten Diskussionen, wer denn richtig liege: Ist die Beichte ein überkommenes Machtinstrument und öffnet dem Missbrauch Tür und Tor? Oder ist sie seelsorgerlich förderlich und erlösend? Am 29. Juni 2022 referierte und debattierte Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Campus für Theologie und Spiritualität Berlin) mit Studierenden der KSG über Ursprünge und geschichtliche Entwicklungen des Instituts der Beichte, über Sinn und Zukunft des Sakraments der Versöhnung, über dogmatische und kirchenrechtliche Regelungen sowie über die Missbrauchsgefahren, die Engel zufolge in der Institution Beichte bereits angelegt sind.

 

Lesehinweis zum Thema: Ulrich Engel, Strukturell missbrauchsanfällig… Das Institut der Beichte zwischen pastoraler Seelenführungstechnik und klerikal(istisch)em Kontrollinstrument – eine theologische Reflexion im Anschluss an Michel Foucault, in: Katharina Karl / Harald Weber (Hrsg.), Missbrauch und Beichte. Erfahrungen und Perspektiven aus Praxis und Wissenschaft, Würzburg 2021, 93-136.

 

Zur Website der KSG Berlin >> 
Zum Buch auf der Website des Echter Verlags >>

 

 

 

 

 

 

Max Cappabianca OP: Geistlicher Impuls zum Jubiläum der Dominikaner in Düsseldorf 

 

Foto: Dominikaner Düsseldorf

[30.06.2022] Seit Beginn der Pandemie der Deutschland im März 2020 veröffentlichen die Düsseldorfer Dominikaner regelmäßig kurze geistliche Impuls im Internet, um mit den ihnen verbunden Menschen in Kontakt zu bleiben. Anlässlich der 2022 anstehenden Jubiläen - 400 Jahre Grundsteinlegung der Kirche St. Andreas, 50 Jahre Dominikaner in der Altstadt der Landeshauptstadt, 30 Jahre Offene Kirche der Dominikaner und 30 Jahre Sonntagsorgel - laden die Düsseldorfer Predigerbrüder Brüder, die einst in Düsseldorf gelebt und gewirkt haben, ein, einen kurzen Geistlichen Impuls beizutragen.

Am 29. Juni 2022 ging der Impuls von P. Max Cappabianca OP online. Er befasst sich mit den Chancen und Grenzen des Sakraments der Versöhnung. 

 

Zum Impuls auf dem YouTube-Kanal der Düsseldorfer Dominikaner >>

  

Zur Website der Dominikaner in Düsseldorf >>

 

 

 

 

 

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