Thomas Eggensperger OP diskutiert über Aktualität von "Sünde"

 

[04.12.2014] Im Rahmen des von Dariusz Radtke (Warschau / Berlin) in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) organisierten XXIX. Interdisziplinären Salons diskutierte Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP, M.A., Direktor des Institut M.-Dominique Chenu, am 3. Dezember 2014 über das Thema "Sünde". Das von Eggensperger mit einem Kurzreferat eingeleitete Gespräch mit dem protestantischen Patristiker Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies (Humboldt-Universität zu Berlin) und dem Schriftsteller Arnold Stadtler (Messkirch) fand im Berliner Haus der Konrad-Adenauer-Stiftung statt und wurde von dem Journalisten Matthias Matussek ("Die Welt") geleitet.

„Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“, heißt es in der Bibel (Micha 6,8). Neben biblischen und kirchen- bzw. dogmengeschichtlichen Rückversicherungen ging es wesentlich um aktuelle Bedeutungszuschreibungen des Sündenbegriffs. Dementsprechend standen eine ganze Reihe von Fragen im Raum: Wie heute über Sünde reden? Welche Bedeutungen und Deutungen stecken noch hinter diesem Begriff? Bedeutet das Verschwinden religiöser Dogmen und moralischer Autoritäten automatisch den ethischen Verfall? Ist Sünde ein Scheitern des Menschen an sich selbst?

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