"Die Uneindeutigkeiten stärker machen"

Ulrich Engel OP im Interview mit dem DeutschlandRadio Kultur

[14-09-2014] Im Nachklang zum Berliner Religionsgespräch des Verlags der Weltreligionen in der vergangenen Woche sprach Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / PTH Münster) mit dem für Religion und Gesellschaft zuständigen Redakteur des DeutschlandRadio Kultur, Philipp Gessler, über das Verhältnis von Religion und Assimilation, Identität und Alterität, Dogmen und Mystik, Wahrheit und Uneindeutigkeiten. Das knapp 15minütige Interview wurde am Sonntag, den 14. September 2014, im Rahmen der Sendung "Religionen" (14.05-15.00 Uhr) ausgestrahlt und kann in der Mediathek des Senders weiterhin abgehört und gelesen werden.

 

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"Noli me tangere"

Herbsttagung der Konferenz für Katholische Hochschulpastoral (KHP) in Berlin

[11-09-2014] Kunst und Religionen – das sind zwei Systeme, die in der gegenwärtigen Zeit nur noch wenige Berührungspunkte zu haben scheinen. Allerdings verstehen sich beide im Verhältnis zur Gesellschaft, zu Wirtschaft und Staat als transzendente Orte, die jeweils andere Wirklichkeiten eröffnen oder postulieren.

Was entsteht, wenn Kunst auf Religion trifft? Wie nehmen religiöse Menschen zeitgenössische Kunst wahr? Welchen Widerschein findet Religion in der Kunst? Und wie verhalten sich zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler zu Religion(en)?

Diese Fragen standen im Zentrum Herbsttagung der Konferenz für Katholische Hochschulpastoral (KHP). Gastgeber des diesjährigen Treffens vom 9. bis 11. September war die Katholische Studierendengemeinde (KSG) Edith Stein Berlin. Zusammen mit anderen gehörten Bernhard Kohl OP (KSG Berlin / Institut M.-Dominique Chenu) und Juliane Link (KSG Berlin) dem Organisationsteam an.

 

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Ulrich Engel OP bei "Berliner Religionsgesprächen"

Podiumsdiskussion zum Thema "Religion und Assimilation"

[09-09-2014] Religion verändert sich, sobald sie auf Kultur trifft. Dieser Prozess schlägt sich in Sprache, religiöser Praxis, in Traditionen und Moralvorstellungen nieder. Solche Entwicklungen werden häufig mit dem Wort Assimilation bezeichnet – einem Begriff, der in Deutschland besonders mit der jüdischen Emanzipation im 19. Jahrhundert verbunden ist. 

Um die Religionsfreiheit, die im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland noch vor der Versammlungs- und Meinungsfreiheit aufgeführt wird, wurde ein langer und harter Kampf gefochten, sie muss als entscheidendes Argument für die freie Ausübung der Religion gewertet werden. Doch trotzdem stellt sich die Frage: Wie weit darf religiöse Freiheit gehen, und wo muss sie durch das Grundgesetz begrenzt werden?

Auf Initiative vom Verlag der Weltreligionen im Verlag Suhrkamp/Insel, der Udo Keller Stiftung, dem Deutschlandradio Kultur und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften fand am 9. September 2014 in den Räumen der Akademie das erste "neue" Berliner Religionsgespräch statt: 350 Jahre nach dem ersten Berliner Religionsgespräch zwischen lutherischen und reformierten Theologen! 

Dr. Ulrich Engel OP, Direktor des Institut M.-Dominique Chenu und Prof. für Philosophisch-theologische Grenzfragen an der PTH Münster, diskutierte nach einer knappen Einführung von Prof. Dr. Christoph Markschies (Vizepräsident der Akademie) zusammen mit der Schriftstellerin Barbara Honigmann (Strasbourg), der Pastorin Astrid Fiehland van der Vegt (Hamburg), dem Soziologen Dr. Ahmet Cavuldak (HU Berlin) und dem Religionswissenschaftler Prof. Dr. Thomas Bauer (Münster) über das Thema "Religion und Assimilation". Moderiert wurde die Diskussion von Dr. Dirk Pilz, u.a. Redakteur für nachtkritik.de.

 

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