Pastoralteam aus Bielefeld Mitte-Nord-West zu Besuch im IMDC

Kirche in der Stadt: Begegnung mit hauptamtlichen Mitarbeiter/-innen

 

[13.05.2015] 11 hauptamtliche Pastoralarbeiter/-innen der katholischen Kirche Bielefelds besuchten am 12. Mai 2015 das Institut M.-Dominique Chenu. Im Rahmen einer von Vikar Christian Matuschek organisierten zweitägigen Studienreise in die Hauptstadt erkundeten die Mitglieder des Pastoralteams Bielefeld Mitte-Nord-West die Situation des kirchlichen Lebens im Kontext post/säkularer Urbanität. Stationen waren u.a. die evangelische Kirchengemeinde Heilig Kreuz - Passion in Kreuzberg, der neu gegründete Konvent an der Reformationskirche in Moabit und die Sozialpastoralarbeit der Pallottinischen Gemeinschaft um St. Christophorus in Neukölln. Zum Abschluss der zweitägigen Exkursion stand der Besuch des Institut M.-Dominique Chenu auf dem Programm der Gruppe. In einem zweistündigen Gespräch erläuterte Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster) den Bielefelder Gästen einige Grundzüge des wissenschaftlichen Engagements der Dominikaner. Vor allem die urbane, nachchristliche Kontextualität des dominikanischen Engagements und der am IMDC getriebenen Theologie wurde eingehend diskutiert. Im Rahmen des diözesanen Prozesses "Zukunftsbild" hat sich die katholische Kirche Bielefelds auf die Suche nach neuen Orten und pastoralen Herausforderungen gemacht. Engel empfahl den Pastoralarbeiter/-innen im Anschluss an Marie-Dominique Chenu OP (1895-1990) eine inkarnationstheologisch geleitete Sicht auf die säkularisierte Gesellschaft, deren Teil wir alle sind. Deutlich wurde im Gespräch, dass es unbedingt eine (vielleicht auch  potentiell konfliktive) Entscheidung für Neues und gegen Altes geben muss.     

Zukunftsbild Pastoralverbund Bielefeld Mitte-Nord-West >>

Mitglieder des Pastoralteams Bielefeld Mitte-Nord-West >>
 

 

 

 

Akademietagung in Bensberg: Teresa von Ávila

Ulrich Engel OP referiert über Zukunftsperspektiven des Ordenslebens

 

[11.05.2015] Im Rahmen einer Tagung zum 500. Geburtstag der spanischen Mystikerin Teresa von Ávila (1515-1582) referierte Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster) am 10. Mai 2015 in Bensberg. Die zweitägige Veranstaltung in der Thomas Morus Akademie des Erzbistums Köln befasste sich mit der Mystik der Kirchenlehrerin und Karmeliten.

Klöster waren und sind immer wieder Impulsgeber für die Erneuerung des Christentums. Besonders Teresa von Ávila, aber auch ihr Ordensbruder Johannes vom Kreuz, weisen bis heute als charismatische Persönlichkeiten Christen den Weg zu einer neuen Innerlichkeit im Leben. Eine starke Bindung an Gott zeigt sich für beide nicht in nur äußerlichen Handlungen, sondern in der Öffnung für eine spirituelle Gebets- und Glaubenspraxis. Welche Auswirkungen, so fragte die Tagung, hatten ihre Biographien auf ihr Glaubensleben, aber auch auf die Orden und das christliche Selbstverständnis der Zeit? Worin zeigt sich die bleibende Aktualität von Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz? Wie steht es demgegenüber um die prophetische Kraft der Klöster und Orden heute?

Neben dem Kirchenhistoriker Prof. Dr. Dr. Mariano Delgado (Universität Fribourg/Schweiz), der Religionswissenschaftlerin PD Dr. Ulrike Stölting (Universität Saarbrücken) und der Dogmatikerin Prof. Dr. Margit Eckholt (Universität Osnabrück) war auch Engel eingeladen. Ihm oblag es, den Bogen vom 16. Jahrhundert zum prekären Heute des klösterlichen Lebens in Mitteleuropa zu schlagen.  

Zum Programm der Tagung >>

Website der Thomas Morus Akademie Bensberg >>
 

 

 

 

Kirchen und Klöster als „Weltkulturerbe“

Thomas Eggensperger OP schreibt in der "Herder Korrespondenz"

[06.05.2015] Im Mai-Heft der renommierten Zeitschrift "Herder Korrespondenz" befasst sich Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP, M.A. (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster), mit dem Begriff des "kulturellen Erbes" . Er fragt, inwiefern der von der UNESCO verliehene Kulturerbetitel für Klöster und Kirchen Segen oder Last ist bzw. sein kann. 

Unter den vielen UNESCO-Kulturerbestätten befinden sich auch viele Kirchen und Klöster, andere streben diesen Titel an. Dabei ist die Auszeichnung Segen und Fluch zugleich. Über die neuen Möglichkeiten aufgrund einer größeren Öffentlichkeit, aber auch die Unterschiede zwischen musealen, touristisch genutzten oder religiösen Räumen mit ihren Eigengesetzlichkeiten wurde zuletzt wieder diskutiert. Wie tourismustauglich sind Kirchen und Klöster?                                

Zum Beginn des Beitrags auf der Website der "Herder Korrespondenz" >>

Informationen zum Autor Th. Eggensperger OP >>
 

 

 

 

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