Ulrich Engel OP wieder im Deutschen Theater

Schauspieler-Workshop zu Lessings "Ringparabel"

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[20.6.2015] Auf Einladung der "Autorentheatertage Berlin 2015" in Person der Dramaturgin Christa Müller (Berlin) beteiligte sich Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster) am 14. Juni 2015 im Deutschen Theater Berlin (DT) an einem internationalen Workshop über die Rolle von Religion(en) für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ziel der Arbeit, an der den neben ca. 20 Theaterleuten auch je ein jüdischer und islamischer Theologe teilnahmen, war die Vorbereitung einer theatralischen Performance zur "Ringparabel", die im Zentrum von Lessings "Nathan der Weise" steht. Die Frage, welche der drei monotheistischen Religionen – Judentum, Christentum, Islam – die echte, rechte, richtige sei, scheint heute aktueller denn je. Lessings salomonische Antwort darauf reizt zu Fragen wie: Haben wir das Ende der Toleranz erreicht? Wie offen ist unsere offene Gesellschaft? Wie lässt sich Freiheit aushalten? Wie lässt sich Glauben in einem post/säkularen Kontext leben und begründen? Fünf multinational gemischte Teams, bestehend aus je einem Regisseur und zwei Schauspielern aus Ungarn, Griechenland, Schweden, Großbritannien und Deutschland, werden im Laufe des Sommers ausgehend von der Ringparabel fünf Minidramen, fünf theatralische Kommentare, Interpretationen, Überschreibungen aus unterschiedlichen Perspektiven, kreieren. Erste Ideen und Skizzen dazu wurden am 15. Juni 2015 aufgeführt. Mit den weiter ausgearbeiteten Stücken wird am 3. September 2015 das neue Probenbühnenzentrum des DT eröffnet.

P.S.: Die nächste Spielzeit am DT Berlin 2015/16 steht übrigens unter dem Motto "Der leere Himmel"!

 Zur Website der Autorentheatertage Berlin 2015 am DT >>

 Mehr Informationen zum Projekt "The Lost Ring / Der verlorene Ring" >>

 Fotos von den Autorentheatertagen (15.5.2015 > "The Lost Ring") >>

 

 

 

 

Auf den Spuren des hl. Dominikus...

Kommunität des IMDC unterwegs in Spanien und Frankreich

 

[11.06.2015] Aus Anlass des bevorstehenden 800. Jahrestages der Gründung des Predigerordens 2016 machten sich die vier Mitglieder der Dominikanerkommunität am Institut M.-Dominique Chenu Berlin nach Frankreich und Spanien auf. Die zehntägige Wallfahrt führte Thomas Eggensperger OP, Ulrich Engel OP, Bernhard Kohl OP und Horst Wieshuber OPL zu den Gründungsstätten des Ordens nach Caleruega in Kastilien sowie nach Prouilhe und Toulouse im Languedoc. Neben den durchgängig schönen Begegnungen mit Predigerbrüdern und -schwestern standen Besuche der einschlägigen Wirkungsstätten des Gründers (Gumiel de Hizan, Santo Dominigo de Silos, Haza, Guzman, Burgos, Carcassonne, Fanjeaux etc.) auf dem Reiseplan. Historische Studien zur (Vor-)Geschichte der Gründung warfen u.a. Fragen nach dem "wahren" Stifter des Ordens und dem "Erfinder" der Idee der apostolischen Predigt (Dominikus oder/und Bischof Diego?) sowie nach den kirchenpolitischen Intentionen der beteiligten Akteure (Papst, Dominikus, Diego ...) zur Gründung der Gemeinschaft auf.

 

 

 

 

Wort und Antwort: Heft 2/2015 ist erschienen

Thema: "»Zeit der Orden?« Postmodern reloaded"

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[25.05.2015] Die zweite Ausgabe des 56. Jahrgangs der Dominikanerzeitschrift WORT UND ANTWORT widmet sich dem Thema Orden2015 ist das von Papst Franziskus ausgerufene „Jahr der Orden“. Doch Anlass zum Jubeln gibt es hierzulande kaum! Das gottgeweihte Leben steht vor massiven demografischen Umbrüchen, die eine neue inhaltlich-theologische Ortsbestimmung erfordern. Die Zahl der Ordensleute in Deutschland wird in einigen Jahren auf wenige Tausend zurückgegangen sein; viele (Frauen-)Gemeinschaften werden nicht mehr existieren. Traditionsabbruch, Selbstlähmung und Inaktivität sind nur einige der bereits spürbaren Folgen. Welche Relevanz hat eine Ordensexistenz heute (noch)? Eine selbstkritische, theologisch grundierte und zukunftsfähige Neuausrichtung des Ordenslebens ist unverzichtbar! Dazu geben die Autorinnen und Autoren der neuen Ausgabe von Wort und Antwort, alle selbst Mitglieder apostolisch tätiger oder kontemplativer Gemeinschaften, Anstöße.

→ Mehr zum Heft auf der Website von "Wort und Antwort" >>

 

 

 

 

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