Fortbildung für Pastorale Mitarbeite*innen im Dekanat Emsland-Süd, Diözese Osnabrück

Graphik: Bistum Osnabrück

[10.09.2018] Am 5. und 6. September 2018 gestaltete Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster) zusammen mit Verantwortlichen der Diözese Osnabrück - darunter Weihbischof Dr. Johannes Wübbe - in Cloppenburg/Oldb. einen Studientag zum Thema "Kirche der Beteiligung". Unter dem Titel "Wenn alle, die zu glauben versuchen, in der Kirche 'systemrelevant' (Niklas Luhmann) würden…" erkundete der Referent im systematisch-theologischem Angang kirchliche Partizipationsmöglichkeiten und legte den Finger in die Wunde des Machtmissbrauchs. Engel untersuchte zu diesem Zweck den Paulinischen Topos der "Christus-Miterbenschaft" (vgl. u.a. Röm 8,17) und lenkte den Blick der ca. 70 Teilnehmer*innen auf die Rede von den "Zeichen der Zeit" in der Pastoralkonstitution "Gaudium et spes" des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65).

Die konkrete Umsetzung einer Kirche der Beteiligung, wie sie leitendes Ziel der Pastoral im Bistum Osnabrück und damit auch im Dekanat Emsland-Süd an verschiedenen Orten schon Praxis ist, stand im Mittelpunkt des zweiten Tages der Dekanatsklausur. Unter dem Motto "Offene Ränder – vielgestaltige Zugehörigkeiten" gab der Referent im Rahmen eines Werkstattberichts Einblick in Arbeitsweise und Ergebnisse der Essener Studie zur Kirchenbindung, an der auch das Institut M.-Dominique Chenu Berlin maßgeblich mitgearbeitete hatte (vgl. hier). Seine pastoraltheologischen Überlegungen zu einer pluralitätsfähigen und engagierten Kirche in Bewegung stießen auf hohes Interesse, lösten aber auch muntere Diskussionen aus. 

 

 

 

 

 

Thomas Eggensperger OP veröffentlicht Beitrag im neuen "Staatslexikon"

Foto: www.herder.de

[10.08.2018] Im 2. Band (Eid - Hermeneutik) der neuen, völlig überarbeiteten Auflage des renommierten Staatslexikons veröffentlicht Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster) den Beitrag zum sozialethischen Aspekt des Gemeinwohlbegriffs.

Mit etwa 2.000 Beiträgen bietet die 8. Auflage des Staatslexikons tiefgehende Information und Orientierung zu den zentralen Aspekten gesellschaftlichen Zusammenlebens, wirtschaftlichen Wirkens, politischen Entscheidens und staatlichen Handelns. Das Werk vermittelt seinen Lesern umfassende Informationen, die über rein lexikalische Klärungen von Begrifflichkeiten deutlich hinausgehen. Sorgfältig ausgewählte Literaturhinweise erlauben dem Interessierten zudem weitere Vertiefung. Die 8. Auflage wurde neu konzipiert und den Anforderungen der heutigen Informationsgesellschaft angepasst. Sie präsentiert eine große Bandbreite akademischer Disziplinen: von Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft und Soziologie über Geschichte, Philosophie und Pädagogik, bis hin zu Sozialethik und Theologie, Medizin u.a.

Das Staatslexikon wird von der Görres Gesellschaft im Verlag Herder herausgegeben.

Bibliographische Angabe: Thomas Eggensperger, Art. Gemeinwohl. I. Sozialethisch, in: Staatslexikon. Recht – Wirtschaft – Gesellschaft, red. v. Heinrich Oberreuter. Bd. 2, Freiburg/Br. 8. völlig neu bearbeitete Aufl. 2018, Sp. 1072-1075.              

 

Weitere Informationen auf der Website des Verlags Herder >>  

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Dominikanerkommunität am Institut M.-Dominique Chenu feiert Gedenktag des Ordensgründers

Foto: www.institut-chenu.eu

[08.08.2018] Zusammen mit Dominikanern aus England, der Schweiz und den Niederlanden feiern die Brüder der Dominikanerkommunität am Institut M.-Dominique Chenu in Berlin am 8. August das Fest des hl. Dominikus.

Die dominikanische Bewegung hat ihren Ursprung in der Person des Ordensgründers Domingo de Guzman. Dominikus, ca. 1170 in Spanien geboren, hatte früh schon eine Idee, die ihn umtrieb und für die er alles einsetzte: Andersdenkende – damals „Häretiker“ genannt – sollten nicht mit dem Schwert zum rechten Glauben gebracht werden, sondern Dominikus wollte sie mit dem Wort überzeugen. Wer so wie Dominikus auf die Überzeugungskraft des Wortes vertraut, der kommt fast zwangsläufig dazu, eine Gemeinschaft von Predigern zu gründen. Das zumindest tat der Kastilier denn auch: er gründete einen Orden – zuerst als lokale Gruppe im französischen Toulouse, ab 1215 dann als internationalen Predigerverband. Der 1216 päpstlich anerkannte Orden der Prediger – lateinisch: Ordo praedicatorum – breitete sich rasend schnell in ganz Europa aus. Der Orden gründete seine Klöster in den bedeutendsten Städten des Kontinents. Dominikus schickte seine Ordensbrüder an die damals gerade neu gegründeten Universitäten, zuerst als Studenten; ein zwei Generationen hatten Predigerbrüder wie Albertus Magnus oder Thomas von Aquin die wichtigsten theologischen Lehrstühle inne. (Ähnliches gilt übrigens auch für den etwa zeitgleich gegründeten Franziskanerorden.) Dominikus selbst war rastlos unterwegs. Quer durch Europa reiste er: von Italien nach Polen, von Österreich bis Spanien… 1221 starb Dominikus in Italien. Im Dominikanerkloster von Bologna wurde er beigesetzt. Dreizehn Jahre später schon – am 3. Juli 1234 – sprach ihn Papst Gregor XI. heilig.

 

Weitere Informationen zum Dominikanerorden weltweit (EN, SP, FR): >> 

Website der Dominikaner-Provinz Teutonia: >> 

Website der Süddeutsch-Österreichischen Dominikaner-Provinz: >> 

Website der Dominikanerinnen: >> 

Website der Dominikanischen Laiengemeinschaften: >> 

 

 

 

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WiSe 2018/19 AKTUELL


PTH Münster
VL M12: Christliche Sozialethik (Eggensperger) >>
VL M23/Liz.: Theologie der Erfahrung (Engel) >>
VL Liz.: Mystische Dimensionen des Islam (Halft) >>
 
Universität LMU München
Die Tugend der „Prudentia“ bei Thomas von Aquin (Eggensperger) >>
 
Kath. Universität Eichstätt
VL Christliches Handeln in der Verantwortung für die Welt (Eggensperger) >>
 
Pontificio Istituto di Studi Arabi e d’Islamistica Roma
• Seminar Liz.: Inroduction to Arabic Manuscript Studies (Halft) >>
 
 
 

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