"Ismāʿīl Qazvīnī: A Twelfth/Eighteenth-Century Jewish Convert to Imāmī Šīʿism..."

[11.09.2017] Dr. phil. Dennis Halft OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin) published a new paper at Academia.edu platform:

D. Halft, "Ismāʿīl Qazvīnī: A Twelfth/Eighteenth-Century Jewish Convert to Imāmī Šīʿism and His Critique of Ibn Ezra’s Commentary on the Four Kingdoms (Daniel 2:31-45)," in: M. L. Hjälm, ed., Senses of Scripture, Treasures of Tradition, Leiden: Brill, 2017, 280-304.

  

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"Die Anerkennung des Verletzbaren"

[01.08.2017] Dr. theol. Bernhard Kohl OP (University of St Michael's College, Toronto ON, Canada / Institut M.-Dominique Chenu Berlin) legt mit dem Buch seine an der Universität Erfurt erstellte Dissertation "Die Anerkennung des Verletzbaren" der Öffentlichkeit vor. Ausgehend vom Theologumenon der Gottebenbildlichkeit des Menschen wird diskutiert, wie deren ursprünglich intendierte funktionale Aussage im Horizont pluralistischer Kultur wiederhergestellt und gegenüber einer material-ontologischen Auslegung fruchtbar gemacht werden kann. Dafür wird im Anschluss an die kritische Theorie J. Butlers – insbesondere ihre Konzepte von Autonomie und Vulnerabilität –, den anerkennungstheoretischen Ansatz A. Honneths und an die Theologie E. Schillebeeckx‘ der Weg einer negativen Anthropologie und Ethik vorgeschlagen. Somit wird eine Hermeneutik entworfen, die sich an der Verletzbarkeit des Menschen orientiert. Sie gewährleistet eine ethische und anthropologische Offenheit, die den Menschen als das bildlose Bild Gottes gegen gewaltvolle Zugriffe und fixierende Rahmungen je neu zur Geltung bringt.

 

Bibliographie: Bernhard Kohl, Die Anerkennung des Verletzbaren. Eine Rekonstruktion der negativen Hermeneutik der Gottebenbildlichkeit aus den Anerkennungstheorien Judith Butlers und Axel Honneths und der Theologie Edward Schillebeeckx’ (Erfurter Theologische Studien Bd. 110), Echter Verlag Würzburg 2017, XLIV + 420 S., Paperback, € 24,00, ISBN 9783429043995.

 

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"Politische Theologie 'nach' der Postmoderne" von Ulrich Engel OP

[01.03.2017] Die von Johann B. Metz konstatierte „Gotteskrise“ betrifft nicht nur die Theologie, sie stellt radikal die universalen Grundlagen unseres Zusammenlebens in Frage: die Verantwortung dem bzw. den anderen und Fremden gegenüber. Wo der überlieferte starke Grund nicht länger trägt und Krisenerfahrungen das menschliche Handeln bestimmen, ist nach neuen Begründungen unserer Hoffnung zu fragen.

Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster) macht deshalb die philosophische Dekonstruktion der Postmoderne für den politisch-theologischen Diskurs fruchtbar. Seine Reflexionen setzen an bei den Erfahrungen des Nichtidentischen, des Bruchs, der Leerstelle. Im Gespräch mit Denkern wie G. Agamben, M. de Certeau, J. Derrida oder J.-L. Nancy erprobt er ein anderes, theologisch-schwaches Denken des Politischen.

Bibliographie: Politische Theologie „nach“ der Postmoderne. Geistergespräche mit Derrida & Co., Matthias Grünewald Verlag Ostfildern 2016, 3. Aufl. 2017, 222 Seiten, Paperback, ISBN: 978-3-7867-3094-1, € 25,00.  

 

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