Besinnung zu Weihnachten in "Berliner Morgenpost" und im "Hauptstadtbrief"

Abbildungen: Berliner Morgenpost & Hauptstadtbrief

[23.12.2020] Am 20. Dezember 2020 veröffentlichte Max Cappabianca OP, Leiter der Katholischen Studierendengemeinde Edith Stein Berlin und TV-Moderator sowie Mitglied der Dominikanerkommunität am Institut M.-Dominique Chenu Berlin, in der "Berliner Morgenpost" und im digitalen "Hauptstadtbrief" eine Besinnung zum Weihnachtsfest.

"An Weihnachten feiern Christen, dass Gott Mensch wird. In der Bibel wird dies drastisch als „Fleischwerdung“ bezeichnet. Ist das eine mythologische Vorstellung oder hat das auch im 21. Jahrhundert noch eine spirituelle Relevanz? „Logos sarx egeneto kai eskenosen en hemin“ – das Wort wurde Fleisch und hat unter uns gewohnt. So steht es im griechischen Original des Johannesevangeliums, und so philosophisch abstrakt drückt die Bibel das Grundgeheimnis von Weihnachten aus. In den Kirchen wird oft von der Menschwerdung Gottes gesprochen, doch eigentlich müsste es sogar Fleischwerdung heißen. Was ist damit gemeint? (...)"

 

Lesen Sie den ganzen Beitrag auf der Website des "Hauptstadtbriefs" >> 

 

 

 

 

 

 

Halbzeit bei der digitalen Abendvorlesung an der PTH Münster

YouTube-Logo - Abb.: de.wikipedia.org (gemeinfrei)

[21.12.2020] "Wesentliche Stücke der christlichen Tradition sind in Form theologischer ‚Reportagen’ auf uns gekommen, ein Umstand, der nicht nur historische, sondern gerade auch prinzipielle und systematische Bedeutung hat: Theologie ist eher Reisebericht als Räsonnement, hat eher mit Fahren und Gefahren, d.h. mit Erfahrung zu tun als mit dem Sitzen, Katalogisieren und Rubrizieren.“ (Tiemo R. Peters OP) 

Dementsprechend nimmt eine ganze Reihe von theologischen Reflexionen (z. B. Edward Schillebeeckx OP) ihren Anfang bei den Erfahrungen der Menschen („Freude und Hoffnung, Trauer und Angst…", Pastoralkonstitution "Gaudium et spes" des Zweiten Vatikanischen Konzils, 1), um so die von vielen Zeitgenossen vermisste Brücke zu (sogenannten) unmittelbaren Glaubenserfahrungen zu schlagen. Im Anschluss an die Thesen des philosophischen Pragmatikers Matthias Jung ist vor allem nach dem theologischen Stellenwert sog. „gewöhnlicher“ Erfahrungen zu fragen. Was aber ist, wenn zeitgenössische Denker wie der Philosoph Giorgio Agamben oder der Soziologe Hartmut Rosa Recht behielten mit ihrer These, dass es heute kaum mehr Erfahrungen, dafür aber umso mehr "Erlebnisse" gibt?

An sechs Abendterminen erkundet die öffentliche Abendvorlesung an der Philosophisch-Theologischen Hochschule (PTH) Münster das Spannungsfeld, in dem sich eine Theologie der Erfahrung heute zu verantworten hat. Prof. Dr. Ulrich Engel OP hat an der PTH Münster die Professur für Philosophisch-theologische Grenzfragen inne. Zudem ist er Direktor des Institut M.-Dominique Chenu Berlin.

Die öffentlichen Abendvorlesungen finden montags am 7.12., 14.12. und 21.12.2020 sowie am 11.1., 18.1. und 25.01.2021, jeweils 19:30 s.t. statt. Die Videos sind ab den jeweiligen Terminen als Podcast jederzeit auf dem PTH-YouTube-Kanal abrufbar.

 

Link zur Video-Vorlesung 1 (07.12.2020) >>

Link zur Video-Vorlesung 2 (14.12.2020) >>

Link zur Video-Vorlesung 3 (21.12.2020) >>

 

Zum YouTube-Kanal der PTH Münster >>

 

 

 

 

 

 

Max Cappabianca OP plädiert für Einladung zu öffentlichen Gottesdiensten

Abb.: 2019 Centers for Disease Control and Prevention (CDC) via Wikimedia Commons, gemeinfrei

[18.12.2020] Der Hochschulseelsorger und TV-Moderator Max Cappabianca OP (Dominikanerkommunität M.-D. Chenu Berlin / Katholische Studierendengemeinde Edith Stein Berlin) hat sich für die Durchführung öffentlicher Weihnachtsgottesdienste ausgesprochen. Dazu argumentiert er von verfassungsmäßig geschützten Grundrecht der Religionsfreiheit her und vertritt die These, dass dieses Privileg inmitten der Corona-Krise der Gesellschaft insgesamt den besonderen Charakter öffentlicher Religionsausübung in Erinnerung gerufen habe.

Religion, so Cappabianca am 18. Dezember 2020 in einem Gastbeitrag für die Deutsche Welle, sei mehr als ein Privatvergnügen, selbst in säkularen Staaten, denn sie eröffnen Räume für das ganz Andere. Diese Orte haben auch für Menschen eine Relevanz, die nicht an Gott oder eine höhere Instanz glauben, denn auch die Leerstelle hat eine Bedeutung!

 

Lesen Sie den ganzen Beitrag auf der Website der Deutschen Welle >> 

 

 

 

 

 

 

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Lehrveranstaltungen WS 2020/21


PTH Münster
• VL (Abendveranstaltung ab 7. Dez.): Theologie der Erfahrung (Engel) >>
• VL (Block 14.-16. Jan.): Mystische Dimensionen des Islam (Halft) >>

Universität Potsdam
• SE: Religion in Zeiten von Corona (Eggensperger / Engel) >>
 
Universität Hannover
• SE: Gottesfrage. Erkundungen mit Thomas v. Aquin (Eggensperger)
 
KU Eichstätt
SE: Das "Gesetz" in der STh des Thomas v. Aquin (Eggensperger)
LK: Das Politische in/an Hannah Arendts „Freundschaft“ (Eggensperger)
 
Theol. Fakultät Trier
• VL: Das Judentum zur Zeit des zweiten Tempels (Halft) >>
SE: Muslimische Bibelauslegung (Halft) >>
 
Universität Innsbruck
• VL: Pastoraltheologische Grundlagen (Bauer) >>
SE: Homiletik (Bauer) >>
 
 
 

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