Christian Modehn zitiert Th. Eggensperger OP und U. Engel OP als Kronzeugen

 

[2.4.2015] Im neuesten Heft der Zeitschrift "Publik-Forum" (6/2015) beschreibt der Berliner Journalist  und ehemalige Ordensmann Christian Modehn die derzeitige Situation der Orden in Deutschland. Unter der Überschrift "Das Ende der Orden?" kritisiert er u.a. die Absage der  für Mai 2015 geplanten Ordensaktionstage in Berlin durch die Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK). Des weiteren fragt Modehn nach der Aktualität der drei "schwierigen" Gelübde Keuschheit, Gehorsam und Armut. Mehrfach beruft sich der Autor in seinen Überlegungen und Thesen auf die beiden Direktoren des Institut M.-Dominique Chenu Berlin, Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP, M.A., und Prof. Dr. Ulrich Engel OP.

Bibliographische Angaben: Christian Modehn, Das Ende der Orden?, in: Publik-Forum 6/2015, 34-35.

 

 Website der Zeitschrift "Publik-Forum.de" >>

 Zum Artikel(-anfang) von Christian Modehn >>

 

 

 

 

Thomas Eggensperger OP veröffentlicht PThI-Aufsatz

 

[1.4.2015] Die neueste Ausgabe der Online-Zeitschrift "Pastoraltheologische Informationen" (PThI) widmet sich dem Thema "Liquid church". Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP, M.A., Geschäftsführender Direktor des Institut M.-Dominique Chenu Berlin und Professor für Sozialethik an der Phil.-Theol. Hochschule Münster, hat für diese PThI-Nummer einen Beitrag zum Thema "Orden in der Kirche" verfasst. Darin befasst er sich mit der Praxis der Verkündigung "an den Grenzen zwischen Struktur und Charisma", so der Untertitel seines Aufsatzes.

Im Summary des Textes heißt es: "In der Gemengelage von Kirche und Moderne sowie Struktur und Charisma haben die religiösen Orden durchaus ihren Platz. Sie sind unabhängiger von formellen Strukturen oder doktrinären Verbindlichkeiten, weil sie unbefangener mit ihnen umgehen können, als es eine hierarchisch und dogmatisch durchorganisierte Kirchenleitung vermag. Hilfreich sind den Orden nicht nur ihre (Gründungs-)Geschichte, sondern auch ihre Möglichkeiten, jenseits fester Strukturen nach Orten der Verkündigung zu suchen. Das Modell einer liquid church hat in der Tradition der Kirchen keinen wirklichen Platz. Der Vorschlag Wards ist aber geeignet, über Formen jenseits 'solider' Strukturen nachzudenken. Dazu wird ein Forschungsprojekt des Forschungsinstituts M.-Dominique Chenu der Dominikaner und der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Kapuziner in Münster rezipiert, das untersuchte, inwieweit die gesellschaftlichen Transformationsprozesse zum einen die Bettelorden in ihrer Existenz prägen und zum anderen auf Zukunft hin herausfordern. Die Situation der Orden und ihre Perspektive wird in zweifacher Hinsicht beleuchtet: zum einen spirituell im Umfeld 'Klöster und Tourismus' und zum anderen theologisch über die „Orte der Verkündigung“.

Bibliographische Angaben: Thomas Eggensperger, Verkündigen an den Grenzen zwischen Struktur und Charisma, in: Pastoraltheologische Informationen 34,2 (2014), 99-113.

 

 Zum Artikel >>

 Zur Website der Pastoraltheologischen Informationen >>  

 

 

 

Ulrich Engel OP: Vortrag im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

 

[26.3.2015] Auf Einladung des Freundeskreises des Museums referierte Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / Philosophisch-Theologische Hochschule Münster) am 25. März 2015 zum "Erbe der Reformation aus katholischer Sicht". Die Vortragsveranstaltung fand in den Räumen der ständigen Ausstellung des Potsdamer Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte statt. In Vorbereitung auf den 500. Jahrestag des Thesenanschlags von 1517 begab sich Engel auf die Spuren von Martin Luther in einem, wie es im Titel des Vortrags hieß, "nachreformatorischen Land". Dabei betonte er den zwischen 1517 und 2017 grundlegend veränderten gesellschaftlichen Kontext: Während es Luther und seinen Mitstreitern um eine Reform der Form des Glaubens ging, steht dieser heute - zumindest in seiner kirchlich verfassten Gestalt - ganz grundsätzlich zur Disposition. Angesichts der post/säkularen Gesellschaft wie auch der auf Grund des starken Globalisierungsdrucks notwendig gewordenen Religionsdialoge braucht es, so die These Engels, ein neues ökumenisches Miteinander. Anders werden die Christen ihre Stimme nicht glaubwürdig erheben können. Im zweiten Teil seines Vortrags ging der Referent auf innerökumenische Streitpunkte ein und markierte Zielperspektiven, auf die hin die Überwindung der Kerndifferenzen (Amt/Petrusdienst, Abendmahl) zu bearbeiten sind. Hier bedarf es nach Engel dringend eines neuen theologisch-ökumenischen Kreativitätsschubs!

 Website des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte >>

 

 

 

 

Page 58 sur 78

Lehrveranstaltungen SS 2020


PTH Münster
• VL(Ü) (M19): Soziale Erkenntnislehre und Wissenschaftstheorie. Philosophische Reflexionen (Engel) >>
• VL(Ü) (M19): Fundamentaltheologische Erkenntnislehre und der Streit um den Wissenschaftscharakter der Theologie (Engel) >>
 
Universität Hannover
Seminar: Kirche und Sakramente (Eggensperger) >>
 
Universität Trier
• VL (Halft)
 
Universität Innsbruck
• Diverse Lehrveranstaltungen (Bauer) >>
 
 
 

Institut M.-Dominique Chenu

Schwedter Straße 23
D-10119 Berlin Deutschland
Fon +49 30 44037280
Fax +49 30 44037282
Fax +49 3212 1332175

sekretariat@institut-chenu.info
www.institut-chenu.eu

 

Bankverbindung

Institut M.-Dominique Chenu
Konto: 30079 00197
Bank im Bistum Essen eG
BLZ: 360 602 95
IBAN: DE70 3606 0295 3007 9001 97
BIC: GENODED1BBE