IMDC-PTH-Kongress in Wien: 14.-17. September 2016

"Auf der Suche nach einem neuen WIR"

 

 

[15.06.2016] Ab sofort ist es möglich, sich zum Abschlusssymposium des aktuellen Forschungsprojekts anzumelden. Die Tagung widmet sich dem Thema "Auf der Suche nach einem neuen WIR" und wird die Ergebnisse des aktuellen Untersuchungsprozesses  2014-2016 zusammenfassend diskutieren. Die Konferenz ist zweisprachig angelegt (Deutsch / Englisch) und wird vom 14.-17. September 2016 in Wien stattfinden. Das Forschungsprojekt „Gemeinschaft und Individualisierung. Was hält Gesellschaft und Kirche zusammen?“ wird getragen vom Institut M.-Dominique Chenu Berlin und von der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster. Alle Interessierten sind eingeladen. Anmeldeschluss ist der 15.7.2016.

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Gastvorlesung an der Universität Hamburg

Ulrich Engel OP spricht über "Theologie des guten Lebens für alle"

 

 

[01.06.2016] Auf Einladung von Prof. Dr. Manuela Kalsky (Forum Humanum Gastprofessorin an der Universität Hamburg) hielt Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Philosophisch-Theologische Hochschule Münster / Institut M.-Dominique Chenu Berlin) am 31. Mai 2016 eine Gastvorlesung an der ‚Akademie der Weltreligionen‘ der Universität der Hansestadt. Sein Thema lautete: „‚Theologie des guten Lebens für alle‘ aus dominikanischer Sicht“. Dazu bezog sich Engel vor allem auf den französischen Theologen Marie-Dominique Chenu OP (1895-1990). Dieser gehört zu den interessantesten, leider aber auch (fast) vergessenen Theologen des 20. Jahrhunderts. Sein Ansatz beschrieb Engel als eine „Théologie d’ouverture au monde“. D.h., sein für gesellschaftliche Entwicklungen offenes und für die „Zeichen der Zeit“ (Gaudium et spes, 4) aufmerksames Denken und Handeln markierte nicht nur einen Neuanfang der katholischen Theologie, sondern suchte im Sinne einer Theologie des guten Lebens „für alle“ auch den Dialog mit Atheisten, Kommunisten und Muslimen. Damit, so zeigte Engel, ist Chenu auch im 21. Jahrhundert höchst aktuell. Als weitere Referenzgrößen dominikanischen Theologietreibens stellte Engel den Flamen Edward Schillebeeckx OP (1914-2009) sowie den Ägypter Georges Anawati OP (1905-1994) vor.

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IMDC Berlin und PTH Münster auf dem Katholikentag 2016

Podiumsdiskussion: "Muss Theologie fromm sein?"

 

[29.05.2016] Im Rahmen des 100. Deutschen Katholikentags, der vom 25. bis 29. Mai 2016 in Leipzig stattfand und ca. 40.000 Teilnehmer*innen versammelte, verantwortete das Institut M.-Dominique Chenu Berlin zusammen mit der Philosophisch-Theologischen Hochschule Münster am Samstag (28.5.2016) ein Podium, das unter dem Titel GLAUBEN DENKEN MIT ESPRIT! stand. Vor knapp 300 Zuhörer*innen diskutierten Sr. Ruth Stengel SMMP (Studierendenseelsorgerin in Weimar), Sr. Kerstin-Marie Berretz OP (Theologin in Oberhausen), Br. Paulus Terwitte OFMCap (Medienfachmann in Frankfurt/M.) und Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff (Moraltheologe in Freiburg/Br.) über die Frage: "Muss Theologie fromm sein?" Das in einem guten Sinne nachdenkliche Gespräch fragte nach dem Verhältnis von Spiritualität und Reflexion, von gelebtem Glauben und wissenschaftlicher Auseinandersetzung, von Kirchlichkeit und Kritik. Dass diese Relationen immer spannungsreich sind und auch zu Konflikten führen können, wurde schnell klar. Jedes Ansetzen bei gelebten Erfahrungen des Glaubens (und des Zweifels), jedes Ansetzen bei den je eigenen Nachfolgepraktiken eröffnet neue Räume des "Unvorhergesehenen". Eine "weltförmige" Spiritualität darf "frech" auftreten und weiß dabei zugleich - im Sinne einer mystischen, negativen Theologie - immer auch um das, was fehlt (Stichwort: Gottvermissen). Moderiert wurde die Veranstaltung vom Rektor der PTH Münster, Prof. Dr. Ludger Ä. Schulte OFMCap. Prof. Dr. Thomas Eggensperger OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / PTH Münster) führte in den Nachmittagein, P. Bernhard Kohl OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin) fungierte als "Anwalt des Publikums". Vorbereitet worden war die Katholikentagsveranstaltung maßgeblich von Prof. Dr. Ulrich Engel OP (Institut M.-Dominique Chenu Berlin / PTH Münster).

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Schon am Freitag, dem 27. Mai 2016, moderierte Bernhard Kohl OP, Dipl.-Theol. (Institut M.-Dominique Chenu Berlin) ein Katholikentagspodium zum Thema Sterbehilfe oder Sterbebegleitung? Diskutiert wurde insbesondere die Frage nach der Würde des Menschen am Ende seines Lebens.

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Am Samstag, dem 28. Mai 2016, suchten der Islamwissenschaftler Dennis Halft OP, M.A. (Institut M.-Dominique Chenu Berlin), der Schweizer Theologe Dr. Niklaus Kuster OFMCap (PTH Münster) und der Vorstandsvorsitzender der Berliner Sehitlik Moschee, Ender Cetin, die Rolle der Bettelorden im christlich-islamischen Dialog zu erkunden. Neben der Frage um die Zukunft ("Was bringt die Zukunft?", so der Titel des Podiums) ging es auch um Geschichte und Gegenwart.  

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WiSe 2016/17 AKTUELL


PTH Münster
VL M12: Theologie und Spiritualität Christlicher Sozialethik in Geschichte und Gegenwart (Eggensperger) >>
VL M 23/Lizentiat: Theologie der Erfahrung - Erfahrung in der Theologie (Engel) >>
VL Lizentiat: Mystische Dimensionen des Islam (Halft) >>
 
Universität Potsdam
Seminar: Auf der Suche nach einem neuen WIR. Gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Rolle der Religionen
(Eggensperger/Engel) >>
 
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